Geschichte
Unsere Wurzeln
Die Christlichsoziale Partei – kaum eine Kraft hat seit (und teilweise während) der Herrschaft des Hauses Habsburg-Lothringen Österreich so geprägt. Vor fast 90 Jahren endete diese Prägung. Seither läuft Österreich führungslos dem Verfall und der Dekadenz entgegen. Hier wird die Geschichte der Christlichsozialen Partei/Bewegung kurz dargestellt.
1891 - 1893
Anfänge der christlichsozialen Bewegung in der Monarchie
Unter der Führung von Karl Lueger formiert sich die Christlichsoziale Partei aus den Ideen Karl von Vogelsangs und bestehenden christlichsozialen Vereinen. Sie tritt als kraftvolle Antwort auf den Liberalismus und die sozialdemokratische Bewegung auf, verwurzelt in der katholischen Soziallehre, dem Schutz von Familie, Handwerk und Kleinbürgertum sowie dem Gemeinwohl. Rasch wird sie in Wien zur bestimmenden Kraft und gewinnt 1895 die Mehrheit im Gemeinderat; Lueger wird 1897 Bürgermeister.
1918/1920 – 1934
Die CSP in der Ersten Republik
Nach dem Ende der Monarchie bekennt sich die Partei zur Republik und wird zur tragenden Kraft des christlichen Österreich. Ab 1920 stellt sie fast durchgängig den Bundeskanzler (u. a. Ignaz Seipel,Dr. Engelbert Dollfuß) und ab 1928 den Bundespräsidenten. Sie verteidigt Ordnung, christliche Werte und die Unabhängigkeit Österreichs gegen marxistische und nationalsozialistische Bedrohungen und prägt die Politik der Zwischenkriegszeit entscheidend.
1934
Auflösung
Im Zuge der Errichtung des autoritären Ständestaates geht die Christlichsoziale Partei in die Vaterländische Front auf. Mit der Maiverfassung 1934 und der formellen Einstellung der Parteiarbeit (letzte Klubsitzung im Mai, formelle Erklärung im September) endet die organisatorische Existenz der historischen CSP. Das christlichsoziale Erbe bleibt jedoch in den Köpfen und in der österreichischen Tradition lebendig.
2026
Neugründung
Die Christlichsoziale Partei wird als eigenständige Partei neu gegründet. Sie versteht sich ausdrücklich als Fortsetzung und Erneuerung der historischen christlichsozialen Bewegung der Monarchie und der Ersten Republik – unabhängig von der ÖVP, welche dieses Erbe vor langer Zeit verriet. Getragen von Glaube, Vernunft, Bescheidenheit und Nächstenliebe tritt sie erneut an, um Österreich in Verantwortung vor Gott und dem Menschen eine goldene Zukunft zu ermöglichen.
In Zeiten großer Unsicherheit und moralischen Verfalls, kehrt die Christlichsoziale Partei zurück, um Österreich zu seinem wahren Selbst zu führen.