Migration und Asyl
Die CSP bekennt sich zur christlichen Pflicht, Menschen in echter Not zu helfen, lehnt aber unkontrollierte und massenhafte Zuwanderung ab. Humanität ohne Ordnung ist verantwortungslos, Ordnung ohne Menschlichkeit ebenso.
Asyl auf Zeit
Asyl schützt vor Krieg, Verfolgung und Lebensgefahr und gilt nur, solange die Gefahr im Herkunftsland besteht; danach besteht die Pflicht zur Heimkehr. Es gibt eine jährliche Obergrenze, die sich an der Integrationsfähigkeit des Landes orientiert. Anträge werden rasch und individuell geprüft, unter Nutzung sicherer Drittstaaten und von Grenzverfahren; wer keinen Schutz braucht, wird konsequent rückgeführt. Rückführungsabkommen werden vertieft und neu geschlossen.
Grenzen und EU
Die Souveränität beginnt an der Grenze. Die CSP kooperiert im Dublin-System, wo es die Ordnung sichert; wo das Asylsystem Österreich überlastet, hat der nationale Schutz Vorrang vor formaler EU-Loyalität.
Gesteuerte Zuwanderung und Integration
Zuwanderung ist nur zulässig, wenn sie im Interesse des Staates liegt. Ein transparentes Punktesystem berücksichtigt Qualifikation, Deutschkenntnisse, Alter, Arbeitsmarktbedarf und Integrationsbereitschaft. Integration ist eine Bringschuld: Deutsch lernen, die christlich-abendländische Rechts- und Werteordnung anerkennen, Gleichberechtigung achten und den Lebensunterhalt selbst sichern. Parallelgesellschaften und fremde Rechtsordnungen wie die Scharia lehnt die CSP strikt ab.
Staatsbürgerschaft
Die Staatsbürgerschaft ist das Ergebnis gelungener Integration, kein Automatismus. Voraussetzungen sind lange Aufenthaltsdauer, Deutsch mindestens auf B2-Niveau, gesicherter Lebensunterhalt, Unbescholtenheit und ein Werte- und Staatskundetest. Die Doppelstaatsbürgerschaft wird grundsätzlich abgelehnt. Eingebürgerte sind vollwertige Österreicher; Herkunft und Aussehen spielen keine Rolle.