Der Mensch
Jeder Mensch trägt eine unverlierbare Würde, die nicht der Staat verleiht, sondern die ihm von Gott gegeben ist. Die CSP strebt ein Österreich an, in dem Freiheit, Pflichtbewusstsein und gegenseitiger Respekt den Zusammenhalt tragen.
Gleichbehandlung und christliche Identität
Niemand darf wegen friedlicher politischer, kultureller oder sozialer Überzeugungen benachteiligt, ausgegrenzt oder verächtlich gemacht werden. Der Staat behandelt alle Bürger unabhängig von ihrer Gesinnung mit Billigkeit. Zugleich ist Österreich historisch, kulturell und sittlich vom Christentum geprägt; die CSP versteht sich als Hüterin dieses lebendigen Erbes, das sie bewahren, stärken und weitertragen will.
Glaubensfreiheit und ihre Grenze
Privater Glaube und Gottesdienst werden uneingeschränkt geschützt. Eine Grenze zieht die CSP dort, wo Glaube in politischen Aktivismus, Parallelgesellschaften oder offene Systemfeindlichkeit umschlägt und die christlich-abendländische Ordnung, den Rechtsstaat oder die öffentliche Sicherheit gefährdet.
Volksgruppen und Judentum
Die CSP anerkennt die verfassungsrechtlich geschützten Volksgruppen – Kärntner Slowenen, Burgenlandkroaten, Ungarn, Tschechen, Slowaken und Roma – und achtet ihre bestehenden Rechte, etwa zweisprachige Ortstafeln und Minderheitenunterricht. Eine Ausweitung oder ideologische Instrumentalisierung lehnt sie ab. Jeden Judenhass in Wort, Tat und Verschwörungserzählung verwirft sie; jüdische Mitbürger sind Geschöpfe Gottes mit unverlierbarer Würde. Politische Kritik an Regierungen bleibt erlaubt, darf aber nie pauschal auf ein ganzes Volk zielen. Zugleich tritt die CSP für den Schutz der Christen im Heiligen Land ein.
Gemeinsame Verantwortung
Ein Land besteht nur, wenn seine Menschen Mitmenschlichkeit vorleben, Verantwortung übernehmen und der Heimat Treue erweisen. Das Verbindende soll wieder wichtiger werden als das Trennende, das Wohl der Gemeinschaft wichtiger als bloße Einzelansprüche.