Außenpolitik und internationale Ordnung
Österreichs Außenpolitik dient Frieden, Sicherheit und Unversehrtheit der Heimat. Zusammenarbeit ist notwendig, darf aber nie zur Aufgabe der Eigenständigkeit führen: Österreich bleibt Herr im eigenen Haus.
Neutralität
Die immerwährende Neutralität ist unantastbar: keine Teilnahme an Militärbündnissen, keine Einmischung in fremde Konflikte, keine Unterordnung unter Großmächte. Österreich soll vermitteln, zum Ausgleich mahnen und die Kriegslogik von Machtblöcken ablehnen.
Europäische Union
Die EU ist für die CSP ein Staatenbund und Wirtschaftsbündnis, kein Ersatzstaat. Österreich arbeitet mit, wo es nützt, und sagt ab, wo Neutralität, Wirtschaft oder Kultur bedroht sind. Überzogene Zuständigkeiten sollen an die Völker zurückgehen. Sollte die EU weiter zentralisieren oder zentrale Interessen bei Migration, Neutralität und Heimatpflege missachten, schließt die CSP eine Volksabstimmung über den Austritt nicht aus.
Menschenrechte und internationale Organisationen
Zur Europäischen Menschenrechtskonvention bekennt sich die CSP grundsätzlich, fordert aber Vorbehalte und Reformen, wo die Rechtsprechung nationale Spielräume bei Lebensschutz, Zuwanderungssteuerung und öffentlicher Ordnung aushöhlt. UNO, OSZE, Europarat und WHO bleiben Partner, jedoch mit kritischer Distanz; aus ideologisch geprägten oder unwirksamen Gremien soll Österreich austreten oder Abwehr leisten.
Großmächte, Naher Osten, Auslandshilfe
Die Beziehungen zu USA, Russland und China sind pragmatisch und interessengeleitet, soweit Neutralität respektiert wird. Im Nahostkonflikt nimmt die CSP keine ideologische Seite ein, verurteilt Terror gegen Zivilisten, fordert Völkerrecht und Verhältnismäßigkeit und schützt Christen und Heilige Stätten. Auslandshilfe wird nicht gestrichen, aber auf Katastrophenhilfe, verfolgte Christen, den Westbalkan und echte Hilfe zur Selbsthilfe konzentriert; ideologische oder wirkungslose Projekte entfallen.